Wenige Kranichjunge in diesem Jahr

Dieses Brutjahr begann hoffnungsvoll mit guten Wasserständen in den Brutrevieren der Kraniche hier in der Schaalseeregion. Allerdings folgte danach wie im letzten Jahr eine trockene Periode, und viele weniger optimale Brutgebiete wurden wieder aufgegeben. Das war eindeutig daran zu erkennen, dass viele Kranichpaare wieder zu zweit auf den Nahrungsflächen standen und nicht gebrütet haben. Einige werden später noch zur Brut geschritten sein, was jedoch den Nachwuchsmangel nicht ausgleichen kann. In den Brutgebieten mit ausreichend Wasserstand sind die Bruten meist regelmäßig erfolgreich, wenn nicht andere Faktoren wie Störungen oder Feinde dagegen wirken. Da zahlt sich dann die Wiedervernässung von Mooren und Feuchtgebieten mit relativ gesicherten Wasserständen besonders aus. In den u.a. vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe und der Stiftung Biosphäre Schaalsee vernässten Gebieten finden die Kraniche neben einem idealen und kontinuierlichen Wasserstand auch noch gute Nahrungsbedingungen vor, was regelmäßig auch zu guten Brutergebnissen führt. Ab Juli bis August werden dann wieder die gemeinschaftlichen Schlafplätze aufgesucht, und dann wird sich zeigen, wie das Brutergebnis war und wieviel Jungkraniche anzutreffen sind. Ornithologe Reiner Schmahl

Foto: Beringter Kranich auf Futtersuche. © Simone Pechuel-Loesche

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Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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