Stiftung unterstützt die Renaturierung des Woitendorfer Baches

Bisher floss der Woitendorfer Bach bei Groß Thurow zwischen Kneeser Straße und seiner Einmündung in den Goldensee durch ein Rohr, wo er nun freigelegt und als mäandrierendes, offenes Fließgewässer ausgebaut werden soll. Seine Breite sowie die Uferböschungen werden variabel und naturnah gestaltet. Durch die Öffnung und Aufweitung des Gewässerlaufes wird neuer Lebensraum für Wassertiere und Pflanzen geschaffen.

Aufgrund der positiven Auswirkungen für Natur und Landschaft stand dieses Vorhaben schon länger auf der Agenda des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe. Besonders erfreulich ist es deshalb, dass die Stiftung Biosphäre Schaalsee als Projektträger gewonnen werden konnte.

„Durch die Laufverlängerung und den Wasserrückhalt im angrenzenden Niederungsbereich möchten wir die Selbstreinigungskraft des Baches erhöhen“, erklärt Gerd Schriefer von der Stiftung Biosphäre Schaalsee.

„So kann die Nährstoffmenge, die in den Goldensee fließt, verringert werden.“ Im gleichen Zuge wird sich dann eine Verbesserung der Wasserqualität einstellen.

Für den Ausbau ist die Fällung einzelner angrenzender Bäume im Oktober notwendig. Diese befinden sich an der Einmündung des Baches in den Goldensee sowie unmittelbar nördlich der Kneeser Straße. Hierfür erfolgen im Gemeindebereich Neuanpflanzungen von sieben Obstbäumen und einer Esskastanie.

Autorin: Ulrike Müller, Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe

Das Vorhaben wird über das Programm zur naturnahen Gewässerentwicklung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER II) und aus dem Haushalt des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Darüber hinaus stellt der Zweckverband „Schaalsee-Landschaft“ die Flächen dafür zur Verfügung.

Der verrohrte Bachlauf. Foto: © Gerd Schriefer

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Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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