Erfolgreiche Renaturierung der Neuenkirchener Niederung – eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt

Durch die Renaturierung hat sich eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt in der Neuenkirchener Niederung entfaltet. Die Arbeiten wurden vor geraumer Zeit vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe mit Unterstützung unter anderem der Stiftung Biosphäre Schaalsee abgeschlossen. Das Projektgebiet umfasst neben der Kneeser Niederung auch die Moorrinne von Klein Salitz bis zum Neuenkirchener See. Ziel dieses Projektes war es, naturnahe Wasserstände wiederherzustellen. Vor allem ging es um die Anhebung der Wasserstände in den Mooren: Schwarzes und Weißes Moor, Bruderhorst, Neuenkirchener Niederung und Kneeser Niederung sowie um die ökologische Verbesserung der bachbegleitenden Erlen-Eschenwälder. Durch die Renaturierung des Gebietes wurden einige Fehlentwicklungen der Vergangenheit wieder korrigiert und die Lebensbedingungen u.a. für Kranich, Rotbauchunke und Laubfrosch verbessert. Kiebitz, Weißstorch und Bekassine haben sich wieder angesiedelt. Für Wachtelkönig und Rohrdommel wurde der Lebensraum erweitert. Bereits ein Jahr nach der Renaturierung hat sich die Artenzahl deutlich erhöht. Bei den jüngsten Bestandserfassungen konnten 8 Amphibien-, 34 Libellen- und 85 Brutvogelarten nachgewiesen werden. Für die Naturbeobachtung hat die Stiftung auf einer natürlichen Geländeerhebung eine Besucher-Aussichtsplattform, den „Kranichkieker“ eingerichtet. Kraniche und viele Wasservogelarten lassen sich nun von dieser exponierten Lage sehr gut und ungestört beobachten.

Foto: Der „Kranichkieker“ in der Neuenkirchener Niederung. © Susanne Hoffmeister

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Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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