Die Kraniche am Schaalsee

Nachdem ca. 300 Kraniche in der Schaalseeregion überwintert haben (ein richtiger Winter war das ja nicht), hatten wir bereits Ende Dezember die ersten Rückkehrer aus der Diepholzer Niederung (Niedersachsen) und aus dem Hamburger Bereich zu verzeichnen, die den Spätherbst dort verbrachten. Am 31. Dezember 2014 konnte der Ornithologe Reiner Schmahl ca. 900 Kraniche an den bekannten Schlafplätzen am Schaalsee und bei Neuenkirchen zählen. Da danach jedoch immer noch kein Wintereinbruch kam, haben bereits im Januar viele Kraniche die Schaalseeregion Richtung Nordosten und Osten verlassen und sind in ihre Brutgebiete gezogen. In der Schaalseeregion sind mittlerweile mehrere Brutpaare in ihren Brutgebieten anzutreffen, obwohl sicher noch nicht gebrütet wird. Es ist aber in den nächsten Tagen damit zu rechnen, dass die ersten Paare mit der Brut beginnen. Die meisten Paare wohl eher im April. Derzeit sind im Landkreis noch an vielen Orten kleinere und mittlere Kranichtrupps auf den Ackerflächen anzutreffen. Hierbei dürfte es sich vornehmlich um Nichtbrüter handeln, die noch nicht die Geschlechtsreife erreicht haben und deshalb auch keine Eile haben, zum Brutplatz zu gelangen. Im April ist mit einer weiteren Zugwelle zu rechnen, wenn die in Spanien überwinternden Kraniche – insbesondere die aus Skandinavien stammenden – dann in ihre Brutheimat ziehen. In unseren Breiten sind dann bereits viele Paare schon mit der Brut beschäftigt.

Foto: Ruhende Kraniche. © Reiner Schmahl

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Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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