Das Kalkflachmoor bei Zarrentin zum neuen Leben erweckt

Der Bau eines Staus im Kalkflachmoor. Foto: Sven Herzog

Eine Besonderheit im Biosphärenreservat Schaalsee ist das am Südrand des Schaalsees bei Zarrentin gelegene Kalkflachmoor. Es hat sich im Verlandungsbereich des Sees auf Seekreide bzw. akkumulierter Kalkmudde entwickelt. Das Kalkflachmoor stellt mit seinen äußerst seltenen und z. T. vom Aussterben bedrohten Pflanzengesellschaften den bedeutendsten Biotoptyp des Schaalseegebietes dar. Die Binsenschneide besitzt dort den größten Bestand in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt hat das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe das Moor renaturiert. Untersuchungen im Rahmen eines Managementplanes für das Gebiet hatten ergeben, dass sich der Zustand des Moores in den letzten Jahren aufgrund des geringen Wasserstandes verschlechtert hatte. Das Ziel der Renaturierung ist es deshalb, das Regenwasser länger im Moor zu halten und den Grundwasserstand um etwa 20 cm anzuheben und zu stabilisieren. Deshalb wurden mehrere Entwässerungsgräben geschlossen und zwei regulierbare Staue gebaut. Durch die Renaturierung kann das Moor als Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten und als Kranichlebensraum gesichert werden. Die Stiftung hat das Projekt unterstützt. Auch der Moorerlebnispfad durch das Kalkflachmoor wurde nach dem Brand im letzten Frühjahr wiederhergestellt und ist wieder begehbar. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender, die die Reparatur ermöglicht haben!

Foto: Der Bau eines Staus im Zarrentiner Kalkflachmoor. Fotoautor: Sven Herzog

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Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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