Weniger Kranichschlafplätze durch fehlenden Regen

In diesem Jahr spielt das Wetter uns doch ein wenig übel mit. Durch den lange Zeit fehlenden Regen gibt es ein großes Niederschlagsdefizit und damit diverse ausgetrocknete Kleingewässer. Die Schlafplätze bei Neuenkirchen sind daher nur kurz durch maximal 340 Kraniche am Sammelplatz genutzt worden. Danach waren im September die meisten Kraniche am Schaalsee anzutreffen, da hier noch ausreichend Wasser an den Schlafplätzen vorhanden war. Dort konnten bis Mitte Oktober bis zu 350 Kraniche erfasst werden. Damit waren gute Beobachtungsmöglichkeiten zum An- bzw. Abflug der Kraniche von Zarrentin aus gegeben.
Mit dem im Oktober einsetzendem Durchzug von tausenden Kranichen von der Ostseeküste Richtung Westen zogen auch aus der Schaalseeregion weitere Kraniche ab. Die jetzt noch hier verweilenden Kraniche werden wohl noch länger bleiben oder auch überwintern.
Zum Bruterfolg der Kraniche in 2018 ist nicht viel bekannt. Durch die seit Mai vorherrschende Trockenheit ist 2018 in Bezug auf den Nachwuchs wohl ein eher durchschnittliches Jahr. Bleibt zu hoffen, dass im kommenden Jahr die Bemühungen für die Sicherung der Kranichbrutplätze durch Vernässung nicht wieder durch eine extreme Trockenheit zu Nichte gemacht werden. Autor: Reiner Schmahl

Zu wenig Wasser im Moor. © Frank Hermann

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Über uns

Der „Kranich-Schutz am Schaalsee“ ist eine Initiative der Stiftung Biosphäre Schaalsee mit Sitz in Zarrentin am Schaalsee.

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